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Anhydritestrich

Der Anhydritestrich kann etwa zwei Tage nach dem Einbau begangen und frühestens nach 7 Tagen geringfügig belastet werden. Eine Weiterentwicklung stellt der Anhydritfließestrich dar.

Infolge geringerer Spannung beim Trocknungsvorgang kann auch auf Flächen bis zu 1.000 m² (wenn keine Fußbodenheizung eingebaut wurde) auf zusätzliche Dehnungsfugen verzichtet werden. Seine besondere Vorteile bietet der Fließestrich bei großformatigen Bodenbelägen und bei Verlegung auf Fußbodenheizungen. Ein dichter Anschluss an die Heizrohre und die hohe Wärmeleitfähigkeit, die über den für Zementestrich geltenden Werte für die Wärmeleitfähigkeit liegen, gewährleisten eine ungehinderte und gleichmäßige Wärmeabgabe vom Heizschlauch o. Ä. zur Raumumgebungsluft. Durch seine geringere Stärke von nur 40 bis 45 mm über dem Heizungsschlauch hat dieser Estrich eine kurze Aufheizzeit.

Beim Verwenden als Heizestrich wird dieser sieben Tage nach dem Einbau aufgeheizt, um die natürlichen Austrocknungszeiten zu verkürzen, was dann den Baufortschritt entscheidend beschleunigt.